Die Studierenden der FakS1 haben sich im Kunst- und Werkpädagogik-Unterricht zusammen mit ihren beiden Lehrerinnen Andrea Stade und Johanna Lösl im FakS-Garten verewigt. Wie das geht? Mit Beton!
Ja, tatsächlich wurde mit dem den meisten Studierenden eher noch fremden Werkstoff Beton gearbeitet „wie auf der Baustelle“! ????Zu Beginn der Unterrichtseinheit türmten sich im FakS-Garten schon die Materialien:
175 kg Pfosten- und Fundamentbeton, 100 kg Sand, Steine verschiedenster Farben, Formen und Größen, Murmeln, Muggelsteine, Fliesen, Betonwannen, Eimer, Drahtgitter, Blechscheren, Maurerkellen, Gießkannen, Spaten, Hacken und vieles mehr…
Bevor es an die Arbeit ging, lasen die Studierenden die Gefahrstoffhinweise. Auch wurde ein pH-Test des Beton-Wassers durchgeführt, der sich zum Erstaunen der Studierenden in den Bereich des stark basischen verfärbte. Also: Vorsicht! ????
Die Studierenden machten sich an die Arbeit und es wurden kreative Muster überlegt, der Beton wurde angemischt, das Drahtgitter zur Stabilisierung wurde zugeschnitten… Manche haben ganz neue Talente in sich entdeckt und so manches Glück wurde bei der Arbeit gefunden! Die Studierenden lernten, wie sie mit indirekter Technik (legen des Musters in Sand, anschließendes Übergießen mit Beton) und direkter Technik (legen des Musters in den Beton) verschiedene Effekte erzielen, aber v.a. auch verschiedene Zielgruppen bedienen können.
In der nächsten Stunde gab es die große Überraschung: die Trittsteine wurden gestürzt wie ein Gugelhupf aus seiner Form! Die tollen Ergebnisse kamen zum Vorschein. Nun konnten die Trittsteine gereinigt und eingegraben werden. Fertig ist ein wunderschöner selbstgemachter Fühlpfad durch den Naturgarten, der dazu einlädt, kurz zu verweilen. An ihm werden sich noch viele FakS-Generationen freuen!
