Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Informationen zum Ausbildungsberuf

Welche Inhalte stecken in dem neuen Berufsbild?

Wie sieht die Abschlussprüfung aus?

 

Flyer: Informationen zum neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce


FAQ: Fragen und Antworten rund um den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce


Präsentation: Über den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce


Verordnung und Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce


Rahmenlehrplan für die Kaufleute im E-Commerce (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 24.11.2017)


Zeugniserläuterung: Abschlussprüfung im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce 

Praxis-Workshop der E-Commerce-Klassen WEC12A und WEC12B Theorie und Praxis gehen Hand in Hand

Die beiden Abschlussklassen WEC 12 A/B hatten am Montag, den 12.04.2021 die Möglichkeit, an einem speziell für sie konzipierten Workshop von Conrad Electronic unter der Leitung von Herrn Roman Michel, Head of eCommerce und Frau Denise Englmeier, Specialist eCommerce (eine der ersten E-Commerce Absolventen unserer Schule), teilzunehmen.

Dass conrad.de zu den Top Ten Online-Shops in Deutschland gehört und die Conrad Sourcing Platform vor allem im Businesskundenbereich rasant wächst, verdeutlichte den Schülern die Tragweite des Vortrags und des anstehenden Arbeitsauftrages. 

Zu Beginn stellten die per Video zugeschalteten Referenten E-Commerce-spezifische Kennzahlen wie zum Beispiel „User“, „Sessions“, „Conversionrate“ oder „Bouncerate“ vor. Einer der Hauptthemenbereiche war zudem das sogenannte „A/B Testing“. Dabei geht es darum, dass man Besuchern verschiedene Versionen einer Seite des Onlineshops einblendet und anschließend auswertet, welche Version beim Besucher besser ankommt. Besonders interessant dabei war die Information, dass man auch mit kleinsten Veränderungen deutlich mehr Verkäufe generieren kann.

Nach der Theorie durften die Schüler ihr erlangtes Wissen in die Praxis umsetzen. Sie wurden in Gruppen aufgeteilt und sollten Veränderungen an der Sale-Seite von Conrad vornehmen. Nach der Bearbeitungszeit stellten die Gruppensprecher ihre Ergebnisse den Referenten sowie dem Klassenleiter, Herrn Hambeck, vor. Die Optimierungsvorschläge werden von Frau Englmeier auf der Sale-Seite im Nachgang eingepflegt und 3 Wochen live getestet. Das Ergebnis, wie sich die Änderungen ausgewirkt haben, wird am 12.05.2021 mit den Schülern besprochen.

Am Ende des Workshops nahmen sich die Referenten Zeit, um allgemeine Fragen der angehenden Kaufleute im E-Commerce zu beantworten.

Wir, die Klassen WEC 12 A/B, bedanken uns recht herzlich bei dem Team von Conrad Electronic und den zuständigen Lehrkräften, die uns diesen Praxis-Workshop ermöglicht haben.

Selina Braun und Sarah Gösch

Klassensprecherinnen der WEC 12 A

Es gibt große Platzhirsche bei den Bezahlverfahren

Am 4. März war Marcus Beier, Mitarbeiter von der Sparkasse, zu Besuch bei der Klasse WEC 10A. Einleitend stellte er die traditionellen Bezahlverfahren, wie zum Beispiel Barzahlung, SEPA Überweisung, Lastschrift oder auch den Dauerauftrag, vor. Besonders auffallend: Deutschland ist nach wie vor beim Bezahlen im Einzelhandel ein Bargeldland. Laut Beier seien allerdings die Kartenzahlungen auf dem Vormarsch – dies dauert aber noch etwas.

Einiges wussten die Schüler schon vorab aus dem Unterricht, trotzdem konnten sie viel Neues mitnehmen. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Die einzelnen Bestandteile und Funktionen einer Girocard oder auch interessante Fakten wie beispielsweise, dass Aldi „Vorreiter“ bei der kontaktlosen Kartenzahlung war.

Da es sich bei den Zuhörern um eine E-Commerce Klasse handelte, war das Thema Online Banking für sie besonders interessant. „Keiner hat mehr Lust heute noch irgendwelche Zettel auszufüllen“, betonte er. Die Vorteile von Online Banking liegen auf der Hand. Jedoch lauern dabei auch ein paar Risiken, weshalb Nutzer ein paar Sicherheitstipps beachten sollten. Beier ruft die Schüler deshalb unter anderem zur Skepsis gegenüber Mails von PayPal oder sogar Bankmitarbeitern auf. Ein simpler und doch so hilfreicher Tipp von ihm: „Viren-Scanner schön und recht, aber aufpassen hilft mehr! Keine Links anklicken, die man nicht kennt.“

Im Verlauf des Vortrags zeigte Beier mehrmals auf, dass es online große Platzhirsche wie beispielsweise PayPal gibt, wodurch es deutsche Anbieter solcher Bezahlsysteme sehr schwer haben, sich auf dem Markt durchzusetzen. Deshalb müssen sich klassische Anbieter stetig weiterentwickeln, um in Hinblick auf die Onlinewelt mitzuhalten.

Neben den allseits bekannten Bezahlverfahren ging Beier noch auf das Thema Kryptowährungen ein. Schwerpunktmäßig dabei auf die beiden Vorreiter Bitcoin und Ethereum. Auch hier legte er den Schülern nicht nur die positiven Seiten dar, sondern regte zum Hinterfragen an. Beispielsweise erklärte er, dass es sich dabei um einen rein spekulativen Wert handle, der nicht durch eine staatliche Zentralbank gesichert sei. Weiter erzählte er: „ .., dass der Staat Potenzial in dieser Währung sieht, aktuell aber noch nicht weiß, wie es Deutschland am besten nutzen kann.“

Durch die viele Geschichten und Fragen der Schüler blieb der Vortrag, trotz des eher trockeneren Themas, spannend und abwechslungsreich. Somit sollten die Schüler nun optimal für die nächste Prüfung vorbereitet sein.

 Von Anna Schamberger WEC10A

Datenschutz – ein Menschenrecht

„Ich habe die datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelesen und akzeptiere diese“ – die vermutlich größte Lüge der Menschheit. Datenschutz, dieses Wort taucht besonders im Zeitalter der Digitalisierung und im Kontext des E-Commerce immer öfter auf.

Zurecht, sagt Peter Scholzuk, Mitarbeiter der Witt-Gruppe, der der Klasse WEC10a im Februar 2020 das Thema nähergebracht hat. Datenschutz geht jeden etwas an – ob privat oder im Unternehmen. Denn Daten-Leaks, wie sie immer wieder in den Medien auftauchen, können gravierende Folgen für alle Betroffenen haben – es möchte ja verständlicherweise niemand, dass beispielsweise die private Handynummer oder gar die Kreditkarten-Informationen im Internet öffentlich zugänglich sind. Doch genau das passiert durch Firmen, die Kunden- wie Mitarbeiterdaten unzureichend schützen.

Im Rahmen des Vortrags erfuhren die Schüler mehr über die rechtlichen Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung und wie diese optimal umgesetzt werden sollten. Über das typische Cookies-Banner auf einer Website bis hin zum ungewollt erhaltenen Newsletter – im Internet lauern unzählige Fallen, die ein Unternehmen zum Verstoß gegen die datenschutzrechtlichen Bestimmungen führen können. Und das kann eine Firma schon mal ein paar Millionen Euro kosten.

Herr Scholzuk ließ die Schüler selbst prüfen, ob ihre privaten Daten schon einmal unrechtlich verwendet oder gar geklaut wurden – da hörte man schon einige erschrockene Stimmen im Klassenraum. Anschließend wurden die Unternehmen der Auszubildenden auf ihre Sicherheitsvorkehrungen, im Bezug auf den Datenschutz untersucht. Auch hier wurde einiges mit „ungenügend“ bewertet.

Es gibt also noch viel zu tun auf der Baustelle Datenschutz. Auch wenn der anständige Schutz gespeicherter Kundendaten einen riesigen bürokratischen Aufwand bedeutet, muss er zum Wohle der Verbraucher nach den Richtlinien der DSGVO durchgeführt werden. Dies nimmt die Klasse, schon mit Verbesserungsvorschlägen ausgestattet, nach dem Schulblock mit in die jeweiligen Unternehmen.

Sollte sich die Datensicherheit nicht verbessern, so Scholzuk, könne er uns ganz leicht eine E-Mail im Namen des Chefs senden – mit dem Versprechen einer Gehaltserhöhung, versteht sich.

Anna Sollner, WEC10A

Voneinander lernen - Analyse der Schulwebsite durch die WEC11B

Wie schön, dass an unserem Berufsschulzentrum auch der zukunftsträchtige Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce“ beheimatet ist. Das BSZ Sulzbach-Rosenberg ist hierfür der einzige Standort in der Oberpfalz, hier werden also die Auszubildenden des gesamten Regierungsbezirks beschult.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben in ihrer Ausbildung unter anderem ausgeprägte Spezialkenntnisse zu Themen wie „Homepage-Gestaltung“ und „Internetauftritt“. Mit Hilfe dieser Kenntnisse haben die Auszubildenden der WEC 11 B nun im Rahmen eines Projekts die Homepage des Beruflichen Schulzentrums analysiert. Unterstützt durch ihr hochmotiviertes Lehrerteam erstellten die Auszubildenden eine sehr aufschlussreiche Powerpointpräsentation zu festgestellten Stärken und Schwächen des Internetauftritts. In einem 45-minütigen Vortrag wurde die Schulleitung über die Ergebnisse informiert sowie mit Impulsen und Möglichkeiten zur Optimierung der Schulhomepage versorgt.

Beeindruckend war nicht nur die klare Struktur der Hompage-Analyse mit den Untersuchungs-Schwerpunkten Aufbau (Header, Body, Footer), Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und Usability. Ebenso beeindruckend war die Gestaltung des Vortrags sozusagen als Gemeinschaftsproduktion: Für die unterschiedlichen Aspekte der Analyse waren verschiedene Schülerteams zuständig. Im Rahmen einer abschließenden Diskussionsrunde wurde überlegt, welche Optimierungsvorschläge in geeigneter Weise und möglichst zeitnah umgesetzt werden sollten.

Ein sehr gelungenes Projekt! Die Schulleitung sagt Danke!

OTV-Bericht

Unter folgenden Link  finden Sie den OTV-Bericht zum E-Commerce.

Neue Ausbildung zum Online-Einzelhändler

"Junge Menschen können sich vom kommenden Schuljahr an in Bayern zum Online-Einzelhändler ausbilden lassen. „Kaufleute im E-Commerce“ heißt das neue Ausbildungsangebot, das an acht Berufsschulen zur Verfügung stehen soll, wie das Bildungsministerium der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mitteilte. Pro Regierungsbezirk solle es einen Ausbildungsstandort geben. Auf dem Stundenplan stehe etwa Gestaltung eines Online-Shops und Bearbeitung von Retouren und Stornierungen. Industrie- und Handelskammern würden seit Beginn des Jahres bei Betrieben um Ausbildungsplätze werben. Rund 300 davon stünden ab dem Schuljahr 2018/2019 zur Verfügung. „Mit unserem neuen Angebot halten wir Schritt mit der rasanten Entwicklung der Digitalisierung und sorgen für die Kaufleute von Morgen“, sagte Kultusminister Bernd Sibler (CSU)."