Im Rahmen eines Erasmus+-Projekts hatten wir die Möglichkeit, nach Dänemark zu reisen. Ziel dieser Reise war es, das dänische Ausbildungssystem kennenzulernen und es mit dem deutschen System zu vergleichen. Dabei konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und unser Wissen erweitern.
Anreise:
Die Anreise nach Dänemark erfolgte gemeinsam als Gruppe. Trotz der langen Fahrt war die Stimmung sehr gut, da wir gespannt auf das Projekt und die neuen Erfahrungen waren.
Unterkunft und Organisation:
Während unseres Aufenthalts waren wir in einer gemeinsamen Unterkunft (Hermitage) untergebracht. Dort wurden wir mit Frühstück und Abendessen versorgt. Es gab auch viele Freizeitangebote in den Gemeinschaftsräumen, wie z.B. Billard, Tischtennis, Kicker und sogar ein Fitnessstudio. Dadurch konnten wir auch die anderen Teilnehmer des Erasmus+ Projektes besser kennenlernen und gemeinsam viel Zeit verbringen und Spaß haben. Zusätzlich wurden von den Begleitlehrkräften Ausflüge zur Freizeitgestaltung organisiert.
Schulbesuch:
In der ersten Woche haben wir die Rybners Berufsschule besucht, dort haben wir zusammen mit dänischen Schülern ein Projekt bearbeitet. Ziel war es die Ausbildungssysteme der beiden Länder zu vergleichen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in einem Film darzustellen.
• Ausbildung in Deutschland: In Deutschland ist das duale System sehr verbreitet. Das bedeutet, dass die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Dadurch sammeln Auszubildende praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen gleichzeitig.
• Ausbildung in Dänemark: Auch in Dänemark gibt es ein ähnliches System, jedoch ist es oft flexibler gestaltet. Die schulischen Phasen und Praxisphasen können unterschiedlich organisiert sein. Außerdem wird viel Wert auf selbstständiges Arbeiten und Projektarbeit gelegt.
• Unterschiede: Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Struktur und Organisation. In Dänemark ist das System oft individueller und weniger strikt geregelt als in Deutschland.
• Gemeinsamkeiten: Beide Länder legen großen Wert auf Praxisnähe und die Vorbereitung auf das Berufsleben.
Praktikum in Woche 2, persönliche Erfahrungen eines Teilnehmers:
Während dieser Woche konnte ich wertvolle praktische Erfahrungen auf einer Baustelle sammeln und mein theoretisches Wissen erweitern.
Der Einsatzort war die Baustelle eines 13-stöckigen Gebäudes. Besonders wichtig war hierbei die genaue Einhaltung der Abstände sowie eine fachgerechte Verlegung, um Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Im nächsten Schritt montierten wir eine Kabelrinne an der Decke des Gebäudes. Diese dient dazu, die Kabel sicher und ordentlich zu führen. Anschließend wurden die zuvor verlegten Kabel in das Gebäude eingeführt und durch die Kabelrinne geführt. Dabei war sorgfältiges Arbeiten notwendig, um Beschädigungen zu vermeiden. Nachdem die Kabel verlegt waren, befestigten wir sie mit gleichmäßigen Abständen entlang der Kabelrinne. Dies sorgt nicht nur für eine übersichtliche Installation, sondern erleichtert auch spätere Wartungsarbeiten. Am letzten Tag meines Praktikums arbeitete ich in Wohngebäuden, wo wir Glasfaserkabel installierten. Dabei lernte ich die Grundlagen der modernen Kommunikationstechnik kennen und konnte Einblicke in die Installation von zukunftsorientierten Netzwerken gewinnen. Insgesamt war das Praktikum eine sehr lehrreiche Erfahrung. Ich konnte viele neue praktische Fähigkeiten erlernen und einen guten Einblick in den Arbeitsalltag eines dänischen Elektrikers gewinnen. Besonders gefallen hat mir die Arbeit im Team sowie die abwechslungsreichen Aufgaben auf der Baustelle
Kultureller Austausch:
Neben der fachlichen Arbeit war auch der kulturelle Austausch ein wichtiger Bestandteil der Reise. Wir konnten neue Freundschaften schließen und haben viel über die Lebensweise in Dänemark gelernt. Die Kommunikation auf Englisch hat uns zusätzlich geholfen, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.
Erfahrungen und Eindrücke:
Die Reise war sehr lehrreich. Besonders interessant war es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Ausbildungssysteme direkt kennenzulernen. Außerdem hat uns die Zusammenarbeit mit internationalen Teilnehmern viel Spaß gemacht.
Fazit:
Das Erasmus+-Projekt in Dänemark war eine wertvolle Erfahrung. Wir haben nicht nur unser Wissen über Ausbildungssysteme erweitert, sondern auch wichtige soziale und sprachliche Kompetenzen entwickelt.

