Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Insgesamt elf Schüler des Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg beendeten das Schuljahr mit hervorragenden Leistungen.

Amberg-Sulzbach. (exb) Hände durften zwar nicht geschüttelt werden, Urkunden gab es dennoch. Und zwar gleich eine ganze Reihe: Insgesamt elf Schüler des Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg beendeten das Schuljahr mit hervorragenden Leistungen. Landrat Richard Reisinger lobte nun den Ehrgeiz der Berufsschüler und zollte den Jahrgangsbesten Respekt. Angesichts der Unterrichtseinschränkungen durch die Corona-Pandemie seien Bestleistungen, wie sie die Preisträger präsentierten, keine Selbstverständlichkeit. "Vielmehr haben Sie Biss und Intelligenz bewiesen. Beides sind ausgezeichnete Qualitäten für Ihre berufliche Karriere", wird der Landrat in einer Pressemitteilung zitiert. Schulleiterin Sabine Fersch gratulierte den Geehrten zu ihren hervorragenden Abschlüssen und wünschte sich, dass sie der Heimat verbunden bleiben.

Staatspreise

Staatspreise erhielten die Absolventen Lena Minks (Staatlich geprüfte Kinderpflegerin), Simon Schaller (Kfz-Mechatroniker für Pkw-Technik), Michael Neugirg (Fachkraft für Lagerlogistik) und Bernadette Mertel (Kauffrau für Büromanagement).

Preis des Zweckverbandes

Je einen Preis des Zweckverbands Berufsschulen nahmen Mario Leitgeb (Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik), Tanja Kraus (Fleischereifachverkäuferin), Sophia Werner (Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen) sowie Carina Rupprecht (Industriekauffrau) entgegen.

Kreispreise

Mit Kreispreisen wurden Elena Liebl (Staatlich geprüfte Assistentin für Ernährung und Versorgung), Nane Kopczyk (Staatlich geprüfte Helferin für Ernährung und Versorgung) sowie Emily Honig (Staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin) ausgezeichnet.

SRZ 26./27.09.2020

Möbel für Gambiahilfe Kaytola e.V.

Wie im Schuljahr 2019/20 organisierte StR Johannes Rittner auch in diesem Schuljahr wieder eine Spende von alten, aber noch gut erhaltenen, Schulmöbeln für den Verein Gambiahilfe Kaytola e.V. Am 18. September 2020 war es dann soweit und der Verein holte die bereitgestellten 60 Stühle, ca. 25 Tische und zwei Lehrerpulte ab.

Ein großer Dank geht auch an die vier Helfer der Klasse EEG12B, die nach Unterrichtsende die Möbel mit aufgeladen haben:
Lucas Hoppe, Max Bergmann, Vinzenz Reitmeier und Erwin Eichner (nicht auf dem Bild)

 

 

Container-Burg wächst im Osten

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Es wird ein echtes Mammutprojekt: Der Landkreis plant die Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums an der Neumarkter Straße. Weil sämtliche Berufszweige inklusive Verwaltung und Lehrkörper sowieso ausgelagert werden müssen, sollen Containergebäude als Ausweich- und Übergangslösung dienen. Der Stadtrat hatte dem Landkreis bereits 2018 das ehemalige Stadtbadgelände vorgeschlagen. Rund 70 Millionen Euro wird die Generalsanierung kosten und wohl mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen. Quasi im Rotationsprinzip sollen alle Teile der Berufsschule in die Container umziehen und dann Schritt für Schritt in die neuen Gebäudeteile wechseln.

Zwei Varianten

Jetzt stellte der Leiter des Gebäudemanagements am Landratsamt Amberg-Sulzbach, Hubert Saradeth, dem Ausschuss die Untersuchung der beiden Belegungsvarianten Ost und West vor. "Wir favorisieren ganz klar den Standort der Containeranlage im Osten des Geländes", erklärte er, also zwischen der Einfahrt vom Bürgerpark her und der Bachbrücke zur Kneipp-Anlage.

Der kurze Weg wäre für den in beiden Standorten lange parallel laufenden Schulbetrieb äußerst wünschenswert. Bei einer Ansiedlung im Westen, also am Ende des Badgeländes Richtung Nürnberger Straße, sei der Weg wesentlich länger und die Stromversorgung käme um 40 000 Euro teurer.

Umweltschutzbeauftragter Peter Zahn und Gaby Mutzbauer von den Grünen lag das Schicksal der großen Bäume im alten Bad am Herzen. Hubert Saradeth beruhigte sie: Es werde keiner der Bäume gefällt und auch deren Wasserversorgung sichergestellt. Patrick Fröhlich (CSU/JU) favorisierte ebenfalls den östlichen Standort, auch aufgrund der besseren Lärmsituation. Martin Kunert (SURO2030) wollte die Baumschutzverordnung vertraglich beachtet und den Zugang zur Kneipp-Anlage frei wissen - beides sicherte der Gebäudemanager zu.

Den Westen als Standort sah Joachim Bender (SPD) für seine Fraktion besser geeignet. Die 40 000 Euro Mehrkosten seien bei 70 Millionen Bausumme ein Klacks, der hundert Meter weitere Weg wäre zumutbar. Ansonsten verbaue man sich im Osten jegliche Entwicklung für einen dort einmal geplanten Mehrgenerationenpark.

Auch Verkehr ein Thema

Hans-Jürgen Reitzenstein (FDP) machte sich für die Ost-Variante stark und schlug zusätzlich die Öffnung eines hinteren Zugangs zum Kneipp-Anlage vor. Christian Steger (CSU) gab abschließend zu bedenken, dass man mit einer Platzierung im Westen der dortigen Bebauung und den Betrieben dicht auf den Pelz rücke - immerhin sei die Container-Anlage rund 40 mal 14 Meter groß und drei Stockwerke hoch. Auch der ein- und ausfahrende Verkehr stelle dort ein Risiko dar. Schließlich stimmte der Ferienausschuss mit 7: 4 für Variante I im Osten des Areals.

SRZ 28.08.2020

Information zum Schulbeginn

Die Anmeldung an der Berufsschule erfolgt online über die Website der Schule
(www.bszsuro.de). Bitte bringen Sie die ausgedruckten Anmeldungsunterlagen sowie die Kopien Ihres letzten Zeugnisses und Ihres Ausbildungsvertrags am ersten Schultag mit. Von Schülerinnen und Schülern aus den Mittelschulen wird zusätzlich die Abmeldebescheinigung der Mittelschule benötigt.

Die Schüler und Schülerinnen der 11., 12. und 13. Jahrgangsstufen der Berufsschule finden sich zu den am Schuljahresende 2019/2020 mitgeteilten Unterrichtszeiten ein.