Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (JoA)

Definition:
Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für schulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.

Ausbildungsinhalte:
Die JoA ist eine berufsorientierende und –vorbereitende Maßnahme in Teilzeit.
Ein besonderes Merkmal ist die Durchführung eines Projekts der JoA-Klasse in Zusammenarbeit mit hilfsbereiten schulischen und außerschulischen Partnern.

Voraussetzungen:
Die Schülerinnen und Schüller müssen die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

 

Stundentafel

für die Jugendlichen ohne Ausbildung (JoA)

Pflichfächer   JoA  
       
Allgemeinbildender Unterricht      
Deutsch und Kommunikation   1  
Sozialkunde   1  
Mathematik   1  
       
Fachlicher Unterricht      
Gesundheit und Kochen   2  
Datenverarbeitung   1  
       
Wahlpflichtfächer      
Projektorientiertes Arbeiten     2                                     

 

Hinweis:
Die Schüler sind an 2 Tagen in der Woche mit jeweils 4 Unterrichtseinheiten in der Berufsschule.
Es ist kein schulischer Abschluss möglich, jedoch kann die Berufsschule ggf. bis zu 3 Jahren besucht werden.

Werbung in eigener Sache

Wo und wie kann bei der Bewerbung gepunktet werden?

Sulzbach-Rosenberg(lz/bba). "Ein Vorstellungsgespräch ist nichts anderes als Werbung in eigener Sache: das Produkt ist quasi der Bewerber und der potentielle Käufer der angestrebte Ausbildungsbetrieb": Rainer Stammler, Betriebsleiter bei der Firma Bergler und seit einem Vierteljahrhundert auch dort aktiv, brachte den Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz am BSZ Sulzbach-Rosenberg Tipps und Tricks rund um das Vorstellungsgespräch näher. Die Projektleiter JoA an der Berufsschule, Bettina Bauer und Wolfi Lorenz freuten sich, kurz vor der zweiten heißen Phase auf dem Sektor der Ausbildungsstellen, mit Betriebsleiter Rainer Stammler auch einen kompetenten und profunden Referenten gewonnen zu haben. Der startete mit den Rahmenbedigungen des Vorstellungsgesprächs von logistischen Überlegungen über die Berufs orientierte Kleiderordnung bis hin zur Pünktlichkeit. " Können diese Bereiche positiv besetzt werden", so Stammler, " sei das Fundament für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bereits gelegt. Danach gehe es aber ans Eingemachte und Stammler untermauerte mit vielfältigen Beispielen die Bedeutung des ersten Eindrucks, der ja nichts Anderes als eine allerdings sehr wesentliche Momentaufnahme sei. Mit zahlreichen Rollenspielen durch die Kandidaten wurden die verschiedenen Sequenzen dieses Frage- und Antwortspiels überlegt und die Topantworten gesucht und gefunden. Neben den möglichen Fragen spielten die Körpersprache und der Blockkontakt bei diesem intensiven Training eine wichtige Rolle.

"Besonders wichtig seien für diese ersten Schritte ins Berufsleben auch eine spürbare Motivation und eine ehrliche Natürlichkeit", wünschte Stammler beim Start ins Berufsleben viel Erfolg.